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Ortsteil:Großörner
Einheitsgemeinde:06343 Stadt Mansfeld
Einwohnerzahl:1737
Fläche:12,76 km²
Ortsbürgermeister:Bernd Hojenski
Anschrift:Alfred-Schröder-Straße 36
Telefon:03476/812914 oder 813288
Fax:-
Sprechstunde:jeden Dienstag 17:00 - 18:00 Uhr
Internetadresse:-
Email-Adresse:malermeister-hojenski@t-online.de

Ursprung und Name des Ortes Großörner reichen weit in vorgeschichtliche Zeit zurück. „Arnare“, der älteste Name, ist altgermanischer Herkunft und bedeutet etwa „Das Dorf der Schnitter“. Angehörige des hermundurischen und später thüringischen Hochadels lebten vom 3. bis zum 6. Jahrhundert hier und fanden am Ortsausgang nach Hettstedt ihre letzte Ruhestätte. Ihre Grabeingaben, goldene Ringe und Armreifen, dazu eine Pferdetrense, mit Goldblech und Silber kunstvoll bearbeitet, haben geradezu internationalen Rang.
973 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung im Zusammenhang mit einem Gebietsaustausch zwischen dem Kloster Fulda und dem Erzbistum Magdeburg.
Großörner ist von alters her, wie auch Mansfeld, vom Bergbau geprägt. Durch die Nähe zum Industriegebiet von Hettstedt wurde Großörner in erster Linie ein Wohnort für die im Bergbau und der Verhüttung tätige Bevölkerung. Am nordwestlichen Ortsrand befand sich etwa ab dem 13. Jahrhundert eine Vielzahl kleiner und kleinster Schächte, die noch heute auf den Ackerflächen deutlich erkennbar sind. Unweit des Ortes, im Gelände der ehemaligen Kupfer-Silber-Hütte, begann 1824 die Ablösung des alten Saigerprozesses zur Entsilberung des alten Kupfers durch die hier befindliche Amalgamation-Silbergewinnung durch Lösung von Silber in Quecksilber. Auch nachfolgende Entsilberungsprozesse wurden hier entwickelt.
Die Steuereinnahmen der Gemeinde stiegen durch die im Ort befindlichen Betriebe beträchtlich an, so dass bereits in der Zeit vor dem II. Weltkrieg die Straßen gepflastert werden konnten.
Ein komplett neues Wohngebiet in Form einer Siedlung entstand ab 1936. Im Jahre 1939 wurde das Mühlenbad gebaut. In den Sommermonaten wird es von vielen Badegästen besucht.
Bis 1990 wurde in den Industriegebieten von Großörner das gesamte Silber aus Mansfelder Kupferschiefer, ca. 11.000 Tonnen, gewonnen. In diesem Industriegebiet bestehen heute noch die Mansfelder Kupfer und Messing GmbH (MKM) sowie mehrere kleinere Betriebe.
Große Initiative bewiesen die Bürger von Großörner beim Bau ihre Turnhalle in den 70er Jahren. Der Bau wurde in nur 10 Monaten fertiggestellt. Die Halle wurde im Jahre 2004/2005 zu einer Mehrzweckhalle umgebaut.
1991 ließ die Gemeinde im Zentrum des Ortes, unmittelbar an der B 86 gelegen, ein Büro- und Geschäftshaus erbauen. Es beherbergt verschiedene Dienstleistungsunternehmen und Geschäfte.

Kindertagesstätte
Kindertagesstätte
Freibad
Freibad
Feuerwehr
Feuerwehr
Mehrzweckhalle
Mehrzweckhalle
Geschäftshaus Großörner
Geschäftshaus Großörner
 
Bild von Martin Luther